Die besten Heilungschancen ergeben sich aus der Kombination von medikamentöser Behandlung und Psychotherapie. Steinbach (2011) empfiehlt zudem noch zusätzlich eine seelsorgerische Begleitung. In der S-3 Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) werden evidenzbasierte (= wissenschaftlich als erfolgreich bewiesene) und in der Praxis erprobte therapeutische Maßnahmen aufgelistet. In aller Regel sollte ein Facharzt (Neurologe/Psychiater) konsultiert werden. Der Hausarzt kann hierfür eine Überweisung ausstellen. Achten Sie alledings auf Selbstmordäußerungen und hinterfragen Sie etwaige Andeutungen.
„Bei schwerer Depression oder Selbstmordgefahr muss die Einweisung in ein Krankenhaus auf geschlossener Station erfolgen.“[9]
„Die Wirkung von Antidepressiva auf einem Blick:
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Generell gilt bei der medikamentösen Therapie von Depressionen:
Was ist speziell bei älteren Menschen im Hinblick auf die medikamentöse Behandlung zu beachten?
[9] Steinbach 2011, S. 47
[10] Schneider & Nesseler 2011, S. 79
[11] Schneider & Nesseler 2011, S. 82