Besonders im ambulanten Bereich, wo die Angehörigen die meiste Zeit mit dem Pflegebedürftigen verbringen, ist eine intensive Zusammenarbeit wichtig. Es ist daher wichtig das gemeinsame Ziel der Pflege zu betonen und die notwendigen Voraussetzungen für die Pflege zu schaffen. Dazu kommt: Angehörige fühlen sich häufig überfordert und hilflos. Die Angehörigen sind daher oft auf ihre fachliche Einschätzung angewiesen und in der Regel dankbar, wenn Sie ihnen kompetente Ratschläge geben können.[6]
Das Ziel der Pflege eines depressiven älteren Menschen durch Angehörige muss es sein,
[6] vgl. Schneider & Nesseler, 2011
Gute Voraussetzungen für die Pflege eines depressiven älteren Menschen sind gegeben, wenn die Angehörigen…:
Grundsätze einer Begleitung in der Pflege und Versorgung gerontopsychiatrisch Erkrankter sind der Fokus auf:
Es gibt eine ganze Reihe sogenannter >>gut gemeinter<< Ratschläge, die Sie unbedingt vermeiden sollten. Greifen Sie stattdessen wichtige Empfehlungen auf, damit Sie nicht selbst in den Sog der depressiven Erkrankung geraten:
[7] Schneider & Nesseler 2011, S. 73f
Da es sich hierbei um allgemeine Empfehlungen im Umgang mit depressiven Menschen handelt, sollten stets vorleben, was für Angehörige ratsam ist! Sie übernehmen hierbei aufgrund der Wahrnehmung Ihrer Berufstätigkeit und möglichen Erfahrung eine wichtige Vorbildfunktion und haben deshalb eine große Verantwortung, derer Sie sich bewusst sein sollten!
Welche 5 Tipps werden in dem Video genannt?