“Wer etwas will, findet Wege –

Wer etwas nicht will, findet Gründe.”

  • Wir vernetzen soziale Organisationen mit Privatpersonen und Unternehmen, die Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen.

  • Wir beraten Unternehmen im Bereich Corporate Citizenship und soziale Verantwortung für Menschen mit Demenz.

  • Wir setzen uns für eine bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ein.

  • Wir qualifizieren freiwillige Helfer im Umgang mit Demenz.

  • Wir schaffen alltagsnahe, niedrigschwellige Angebote zur Entlastung pflegender Angehöriger.

Gesellschaftliche Herausforderungen

Nach meiner eigenen Analyse und Auswertung der aktuellen Forschung haben wir im Bereich der Pflege bzw. der Versorgung von Menschen mit Demenz in Deutschland (und wahrscheinlich in den anderen EU-Ländern auch), verschiedene Probleme, denen wir als Gesellschaft in Zukunft begegnen werden bzw. die wir zu bewältigen haben und nur gemeinsam, als Gesellschaft lösen können. Einige davon können wir auch bereits jetzt schon begegnen, mit der Prognose, dass das erst der Anfang ist.

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Im Video kann man sehr schön sehen, wie der grüne Bereich (Personen zwischen 31 und 64 Jahren) etwas abnimmt und sich der gelbe Bereich (die Senioren) weiter nach oben schiebt. Bis 2050 wird es ca. 4 Millionen mehr Hochbetagte und ungefähr 11 Millionen weniger Junge Menschen geben.

Demografischer Wandel

Geburtenrückgang und Zeitpunkt

Einerseits sinkt die Geburtenrate in Deutschland, andererseits bekommen die Deutschen immer später ihren Nachuchs. Dies kann gerade dann zu Doppelbelastungen führen, wenn jemand aus der Familie pflegebedürftig wird.

Rückgang des familären Netzes

Während die Zahl der Hochbetagren größer wird, sinkt gleichzeitig die Zahl der zwischen 20- und 50 jährigen Personen.

Dadurch steigt die Belastung und der Druck auf den Einzelnen.

Überalterung und Hochbetagtheit

Durch die Zahl der Hochbetagten steigt das Risiko an einer Demenz zu erkranken.

Eine Demenz erschwert eine körperlich Pflege zusätzlich.

Sozialer Wandel

Altersarmut

Mangelnde finanzielle Möglichkeiten können ein Grund sein, weshalb eine würdevolle Pflege nicht oder nur erschwert möglich ist.

Altersarmut verhindert und erschwert die gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe von Senioren. Dadurch werden diese isoliert und “exkludiert”.

Manche “pflegen” auch nur, damit das Pflegegeld an sie gezahlt wird.

"Landflucht"

Durch den Rückgang der jüngeren Bevölkerungsschichten einigen ländlichen Regionen steht die Daseinsvorsorge im ländlichen Raum vor einer großen Herausforderung.

Es fehlen neben Landärzten auch ehrenamtliche Freiwillige bzw. adäquate Beratungs- und Entlastungsangebote, die das soziale Geflecht sinnvoll ergänzen.

Mobilität

Durch den Wegzug vieler Kinder in Städte oder andere Gebiete ergibt sich eine zusätzliche Belastung für die Betroffenen:

Pflegende Angehörige haben oft eine größere Distanz zu bewältigen.

Pflegesituation und Lebensqualität

Gewalt in der Pflege

Gewalt in der Pflege kann viele Gründe haben. Einige der Ursachen sind Überforderung, Unkenntnis (und dadrch auch mangelnde Inasnpruchnahme) über Angebote zur Entlastung und Beratung  sowie finanzielle Gründe.

Fachkräftemangel

Durch den Personalmangel im stationären Pflegebereich kommt es zur Überbelastung in Heimen und zu einem stagniertem Wettbewerb (und so zu einem Stillstand an Innovationen).

Überforderung

Überbelastung und chronischer Stress bei pflegenden Angehörigen führt zu Gewalt in der Pflege und zu psychischen Erkrankungen der Pflege-personen. Manche Angebote werden bewusst abgelehnt, da sie negative Assoziationen hervorrufen.

Desinformation

Unkenntniss über Beratungs- und Entlastungsangebote und regionalen Netzwerken sowie gesetzlichen Ansprüchen führt dazu, dass Hilfsangebote nicht genutzt werden. Somit kommt es schneller zu einer Überlastung der Pflegeperson.

Lösungsansätze und Chancen

Während aktuell die Politik versucht, z.B. den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten oder Anreize zu schaffen, in den ländlichen Raum zu ziehen sehen wir bei Aubisoka einen Lösungsansatz darin, die Bedingungen für freiwilliges Engagement zu verändern. Was wir brauchen, ist eine “neue Kultur des Helfens”. Wenn alle zusammenhalten, d.h. die Gesellschaft und damit jeder Einzelne die Notwendigkeit und die Eigenverantwortlichkeit erkennt, hilfsbereit zu sein, dann ist schon ein wichtiger Schritt getan. Aufklärung durch Bildung und soziale Kampagnen kann hier ein wertvoller Schlüssel und ein entscheidender Weg sein, diese Sinnhaftigkeit zu vermitteln. Aubisoka kann helfen, Menschen zu befähigen, zu ermutigen und zu motivieren, aktiv Verantwortung für sich und ihre Umwelt zu übernehmen.

Wenn “helfen” nicht mehr nur in der Freizeit stattfinden muss, sondern man auch Gutes während der Arbeit tun kann, dann fällt die Überwindung leichter, sich zu engagieren: “Helfen muss einfach sein – Helfen muss attraktiv sein.”

Mit den Bildungsangeboten zum Demenz- und Betriebspflegelotsen haben wir zwei einfache, skalierbare Qualifikationen weiterentwickelt um dieser Problematik zu begegnen. Dadurch, dass wir die Qualifikation zum Nachbarschaftshelfer voraussetzen bzw. integriert haben, ist es uns gelungen, zusätzliche Anreize zu schaffen. Dadurch das die Grundqualifikation auch vonanderen Anbietern durchgeführt werden kann und wird, sind unsere Lotsenqualifikationen skalierbar. Dadurch, dass unsere Spezialisierungsmodule online angeboten werden, sind sie nicht nur berufsbegleitend, sondern auch im strukturschwachen Raum “erlernbar”.

Arbeitgeber sind die Gestalter der Arbeitsbedingungen. Damit Unternehmen also bereit sind, Lotsen zu beschäftigen bzw. ihre Mitarbeiter ansprechen, sich zum Lotsen zu qualifizieren, wurden von uns zusätzliche Anreize für Geschäftsführer und Führungskräfte geschaffen: Die Lotsentätigkeiten und das freiwillige Engagement finden nun im Rahmen von Corporate-Citizenship-Maßnahmen statt. Die CC-Maßnahmen wiederum sind eingebettet in einem Netzwerk, welches nachhaltig und bedarfsorientiert wachsen kann. Desweiteren besteht hier auch die Möglichkeit für Unternehmen, Mitgliedbeiträge und das Engagement steuerlich als Werbekosten abzuschreiben.

Mit dem Netzwerk der “Demenzfreundlichen Unternehmen” wurde zugleich die Grundlage geschaffen, im Rahmen des Corporate Citizenship soziale, lokale Organisationen zu unterstützen und zu entlasten. Dadurch entstehen dort wieder neue Ressourcen, für die wichtige Arbeit die sie täglich am Menschen leisten. Durch eine zunehmende gesellschaftliche Akzeptanz des Helfens wird zudem auch der Pflegeberuf aufgewertet – denn Helfer wissen, was von Pflegekräften geleistet wird.

Chancen

Online-Kurse

Über E-learning kann berufsbegleitend, jederzeit Wissen vermittelt und zugänglich gemacht werden. Insbesondere in strukturschwachen Gegenden können so Personen erreicht werden.

Engagement

Wenn eine neue “Kultur des Helfens” freiwilliges Engagement attraktiv und einfach macht, sind mehr Unternehmen und somit auch Menschen bereit sich für die Belange schwächerer Mitbürger einzusetzen. Es findet eine Aufwertung des Pflegeberufes statt, da die Zivilgesellschaft sich mit dem Thema “Demenz und Pflege” auseinandersetzt.

Vernetzung

Durch das Netzwerk entstehen neue Engagementfelder und Möglichkeiten der Zusammen-arbeit. Informationen können schneller ausgetauscht werden und die Maßnahmen Bürgerlichen Engagements bekommen einen Rahmen.

Wirtschaftlichkeit

Durch die wirtschaftlichen Vorteile und das Potential, das CSR- und CC-Maßnahmen für kleine und mittelständische Unternehmen bieten, wird das “Neue Helfen” auch wirtschaftlich für Betriebe attraktiv.

Positive Wirkungen & Effekte

Entlastung

Pflegende Angehörige werden wertgeschätzt, besser aufgeklärt und beraten. Sie finden so schneller passende Entlastung. Dadurch fällt Ihnen der Pflegealltag etwas leichter. Auch Gewalt gegen Pflegende kann so reduziert werden.

Aufwertung

Es findet eine Aufwertung des Pflegeberufes statt, da die Zivilgesellschaft sich mit dem Thema “Demenz und Pflege” mehr auseinandersetzt. Pflegende Angehörige erfahren mehr Wertschätzung und Anerkennung. Die Personalsituation kann sich auch dadurch verbessern.

Ressourcen

Durch die Unterstützung von sozialen Organisationen und die Verbesserung der Lebensqualität im Pflegekontext, können pflegebedürftige etwas länger zu Hause versorgt werden, bevor sie in ein Pflegeheim ziehen. So werden kosten gespart und die Ressourcen können an anderer Stelle sinnvoll eingesetzt werden.

Lebensqualität

Pflege wird im allgemeinen würdevoller für alle Beteiligten, da Pflegepersonen mehr soziale Anerkennung bekommen und man Menschen mit Demenz würdevoller begegnen kann. Zusätzliche, niedrigschwellige und “unhaftete” Entlastungsangebote können durch engagierte Unternehmen unter Begleitung von Aubisoka etabliert werden.

Möglichkeiten des Engagements

Möglichkeiten des Engagements für Privatpersonen

Je nach Lebenssituation und individueller Bereitschaft, gibt es auch verschiedene Möglichkeiten, sich bürgerschaftlich für Menschen mit einer Demenz zu engagieren.

Demenzpartner

Der Demenzpartner ist sicherlich die einfachste Variante. Diese Schulung ist kostenlos und man erhält einen Einblick in das Thema “Demenz”.

Nachbarschaftshelfer

Der “Nachbarschaftshelfer” vertieft den Fokus auf den Umgang mit dementiell Erkrankten Menschen und ist in manchen Bundesländern sogar eine Möglichkeit, neben dem eigentlichen Beruf noch ein soziales Standbein aufzubauen.

Demenzlotse

Der “Demenzlotse” spezialisiert sich auf den besonderen Umgang mit Menschen mit Demenz im betrieblichen Setting und ist eher “passiv-reaktiv” tätig – je nach dem wie sehr das Unternehmen engagiert ist.

Betriebspflegelotse

Der “Betriebspflegelotse” spezialisiert sich auf die Besonderheiten der Sozial- und Pflegeversicherung und die regionalen Netzwerke. Er ist ebenfalls eher “passiv-reaktiv” tätig, wenn er gebraucht wird.

Möglichkeiten des Engagements für Unternehmen

Jedes Unternehmen ist auf seine Art einzigartig. Aus diesem Grund gibt es auch verschiedene Möglichkeiten, wie sich Unternehmen effektiv direkt oder indirekt zu einer Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Demenz und der Entlastung pflegender Angehöriger beitragen können.

Je nachdem, wie groß das Unternehmen ist und ob das Unternehmen in direktem Kundenkontakt steht oder eher in der Produktion tätig ist, ergeben sich verschiedene Möglichkeiten, die aus Sicht des Unterehmens mehr Sinn machen können bzw. bei denen der praktische Eigennutzen höher ist.

Demenzlotse

Unternehmen, die in direktem Kundenkontakt stehen, haben wahrscheinlich eher einen Nutzen bei der Qualifikation ihrer Mitarbeiter zu Demenzlotsen.

Mit einem Demenzlotsen an Bord, können verschiedene Aktivitäten mit gemeinwohlorientierten, sozialen Organisationen durchgeführt werden.

Betriebspflegelotse

Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern, die überwiegende im Produktionsbereich tätig sind, haben vielleicht größeren Nutzen, wenn sie die Pflegelotsentätigkeit extern über Aubisoka buchen. Unternehmen mit einer relativ hohen Anzahl an Mitarbeitern haben eventuell einen größeren Vorteil mit eigenen Betriebspflegelotsen, die sie bei uns ausbilden lassen.

Netzwerk

Am meisten profitieren Unternehmen und deren Mitarbeiter und Kunden aus unserer Sicht, wenn sie sich dem Netzwerk “Demenzfreundliches Unternehmen” als offizieller Kooperationspartner anschließen, da sie so die größten Vorzüge genießen.

Selbstverständlich kann sich das Unternehmen auch indirekt für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen mit Demenz einsetzen, indem es uns entweder als Designagentur beauftragt, bucht oder etwas spendet.

Mehr als 7 gute Gründe sich tatkräftig für Menschen mit Demenz zu engagieren

Unternehmen

Quelle: Schöffmann, D. 2003 (S.97 – 102)

Privatpersonen

Eine ehrenamtliche berichtet...

Was uns antreibt:

Ich erlebe tagtäglich, wie das soziale System schon jetzt an seine Grenzen stößt. Die Leidtragenden sind dabei nicht nur die hilfebedürftigen Adressaten der Leistungen, sondern auch die ausführenden Personen, die im helfenden Bereich tätig sind.

Helfen Sie mit, unsere Vision einer Demenzfreundlichen Zukunft zu verwirklichen

Überweisung:

Aubisoka Unternehmergruppe haftungsbeschränkt und Co. KG

Bankverbindung: Ostsächsische Sparkasse Dresden

IBAN: DE68 8505 0300 0221 1300 71

Verwendungszweck: “Aubisoka”

Paypal:

Wegbeschreibung und Kontakt

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Die Kurse und Vorträge für pflegende Angehörige und Menschen mit Demenz finden in der Oschatzer Str. 46, 01127 Dresden statt.

Straßenbahn: Line 13, Haltestelle “Bürgerstraße” oder Linie 4 und 9 Haltestelle “Oschatzer Straße”.

Bus: Linie 64 zum Haltepunkt Pieschen und dann über die Leisniger Straße links.

Jetzt anrufen und anmelden 0351 84734985

Mitgliedschaften:

  • LIDS_Logo 4c_web-office-1
    Landesinitiative Demenz Sachsen e.V.
  • Alzheimergesellschaft Dresden
    Alzheimergesellschaft Dresden e.V.
  • Element 2Send Logo
    Social Entrepreuneurship Netzwerk Deutschland e.V.
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